Chantah - Der Zauber am schwindenden Horizont
 
  Kontakt
  Der Zauber am schwindenden Horizont
  Herzlich willkommen in Perling am See
  Schatten über Katzberg
  Hedon
  Die Verführung der Nebeltäler
  Alorndora
  Trojanische Gepflogenheiten
  Trojanische Vergnüglichkeiten
  Trojanische Loyalitäten
  Trojanische Mentalitäten
  Trojanische Geheimnisse
  Trojanische Gefälligkeiten
  Trojanische Entblößungen
  Gedichte und Kurzgeschichten
  => Wasser - Herrin der Meere
  => Das Herbstmartyrium
  => In Erinnerung an Utopia
  => Du, der ich dich liebe...
  => Der sanfte Schlächter
  => O Dunkelheit mein
  => Das Jahr der weißen Feuer
  => Melancholia
  => Die See der 1000 Inseln
  => Rösser, Rösser ...
  => Am Tag als der Regen kam
  => Unbetitelt - März 1998
  => Unbetitelt - Frühjahr 1997
  Gäste-Lyrik
Du, der ich dich liebe...

Du, der ich dich liebe ...

In wolkig dunklen Nächten
bist du mein leuchtender Stern am Himmelszelt,
bist die Rose im Dornenbusch
und schlicht das wundervollste Geschöpf dieser Welt.

Wie gern erinnere ich mich an jene Feier.
Da sah ich dich zum ersten Mal - und war ziemlich betrunken.
Dann plötzlich standest du vor mir,
und ich konnte nicht sprechen, war ganz in deine Augen versunken.

Du wurdest meine Prinzessin,
und ich tat mein Möglichstes, dein Prinz zu sein.
Du wurdest die Muse meiner Welt,
wärmtest mich mehr als jeder Sonnenschein.

Weißt du noch all die Verrücktheiten,
die wir „im Namen der Sinnlichkeit“ unternahmen?
Wir lebten stets im Rausch der Leidenschaft,
bis jene schicksalhaften Sekunden über uns kamen.

Lächelnd liefst du mir entgegen,
ich erwartete dich, und jeder Missmut verfloss.
Doch da war dieser betrunkene Autofahrer,
der in dem Moment über die Kreuzung schoss.

Er trug dich fort, weit fort,
weiter als ich dir hätte folgen können.
Die Ärzte konnten nichts mehr tun,
dein strahlender Lebensfunke war erloschen.

Du lebst jetzt in einer besseren Welt.
Und ich weiß, wir sehen uns dort wieder – irgendwann.
Ich wage es nicht, vor meiner Zeit diese Welt zu verlassen,
doch ich ersehne den Tag so sehr, an dem ich dich wieder in meine Arme schließen kann.

 
04.09.2002

 
  Autor: Thomas Neumeier  
Werbung  
   
Heute waren schon 2 Besucher (4 Hits) hier!
=> Willst du auch eine kostenlose Homepage? Dann klicke hier! <=